Mittwoch, 8. September 2010

Rausschmiss aus dem Fahrenheit

Am 9.September 2010 geht nach 3 Jahren die Zeit der Go-Spieler in dem netten Cafe zu Ende.
Im Cafe Suite hatten wir eine großartige Gemeinschaft, mit dem Spandau Cup, dem Super Cup, der Sommer-Liga, dem Halloween-Turnier und dem Julklap Go tolle Events. Mit durchschnittlich 25 Spielern wöchentlich, einem Spielerstamm von nahzu 100 Go-Spielern, war der Spandauer Go Club einer der größten in Europa.

Die neue Restaurantleiterin hat an den Fortbestand des Go-Clubs im Fahrenheit einige unsägliche Bedingungen geknüpft und auch einen zeitlichen Ablauf vorgegeben. Die Go-Spieler haben keinen Zugang mehr zu den üblichen Räumlichkeiten im Parterre und auch nicht mehr zur Sommerterasse. Stattdessen wurde uns der Durchgangsraum im oberen Bereich zwischen Shicha- und Billardraum angeboten. Der Raum liegt im Raucherbereich, wird ständig von der Bedienung und anderen Gästen durchquert, bietet lediglich Platz für 6 Bretter bzw 12 Spieler und jeder Toilettengang über die dunkle Treppe wird zum Abenteuer.
Als Alternative für die Terasse im Sommer, wurden uns Bierbänke angeboten und ein Platz etwas außerhalb (anscheinend sind intelligente Go-Spieler soetwas wie Aussätzige).
Das Ganze tritt mit der Neu- Neueröffnung (wie oft wollen die noch eröffnen) Mitte September in Kraft, daher die Terminbindung.

Als Spieltreffleiter kann ich diese Konditionen nicht akzeptieren, werden doch dadurch mehr als die Hälfte der Spieler ausgeschlossen. Auch wenn man am Erfolg des neuen Gastronomiekonzept berechtigten Zweifel hat, wird doch klar, daß die Go-Spieler nicht mehr willkommen sind und es ist kaum zu hoffen, dass sich dieses bei den derzeitigen Eigentümern ändern wird.

Zudem habe ich gehört, daß einige Spieler mit dem Service, der Qualität und vor allem den neuen Preisen unzufrieden sind. Zumindest für Schüler und Studenten werden die neuen Preise kaum zu tragen sein...

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